Daphne Guiness

Zur Person
Daphne Guinness wurde am 9. November 1967 in London geboren. Ihr vollständiger Name lautet Daphne Diana Joan Guinness Susanna. Sie ist eine direkte Nachfahrin von Arthur Guinness, dem berühmten Erfinder des Guinness-Biers. Aufgewachsen ist Daphne Guinness in Landhäusern in England und Irland, denn dort hielt sich auch ihre Mutter Suzanne Lisney gerne auf. In unmittelbarer Nachbarschaft lebten zahlreiche Künstler wie zum Beispiel Salvador Dali oder Marcel Duchamp.


1987 heiratete Daphne Guinness ihren Lebensgefährten Spyros Niarchos. Das Paar hat drei gemeinsame Kinder. Stavros Niarchos Nicolas kam 1989 zur Welt, Spyros Niarchos Lex 1991 und Ines Niarchos Sophia 1995. Die Scheidung der beiden wurde 1999 rechtskräftig. Derzeit ist Daphne Guinness mit Bernard-Henri Lévy liiert. Das Paar lebt mit den Kindern wahlweise in London oder Manhattan.


Beruflicher Werdegang
Schon in jungen Jahren arbeitet Daphne Guinness sowohl künstlerisch als auch als Model mit namhaften Designern zusammen. Dazu gehört beispielsweise Karl Lagerfeld oder Philip Treacy. Mit dem verstorbenen Alexander McQueen verband sie eine enge Freundschaft.


Auch als Designerin hat sich Daphne Guinness bereits einen Namen gemacht. Wenn sie nicht findet, was ihr vorschwebt, entwickelt sie es sich einfach selber. Von einer derartigen Kreativität getrieben ist sie auch das exzentrische Vorbild von Lady Gaga.


Bereits seit 1994 wird Daphne Guinness in der International Best Dressed Hall of Fame geführt. Sie gehört damit zu den bestgekleideten Frauen der Welt.


2011 entwickelte Daphne Guinness eine Make-Up Reihe für MAC Cosmetics und lief als Schlussmodel bei Tom Fords Damenkollektion.


Immer wieder fällt Daphne Guinness aber auch durch ihre karitative Ader auf. Für wohltätige Zwecke hat sie schon zahlreiche Kampagnen gestartet. Auch Teile ihrer Garderobe versteigerte sie schon, um Womankind Worldwide zu unterstützen. Diese Organisation wendet sich an Opfer häuslicher Gewalt. Die Garderobe ihrer Freundin Isabella Blow, die 2007 Selbstmord beging, kaufte sie zuerst auf, um sie später dann an der Central Saint Martins Station und Online zu verkaufen. Mit dem Erlös gründete sie die Isabella Blow-Stiftung, die sich um psychisch kranke Menschen kümmert.


Selbstverständlich war Daphne Guinness auch schon auf zahlreichen Covern zu bewundern. Steven Klein fotografierte sie für die Vogue Italia, Bryan Adams für das Zoo Magazine. Gemeinsam mit David Lachapelle entstand eine Maybach Werbekampagne zu der auch die bekannte Fotografie "Daphne Guinness in water" gehört.


Besonderheiten
Eine Besonderheit von Daphne Guinness ist ihr Hang zur Extravaganz. Sie selber lehnt diese Bezeichnung allerdings ab und spricht lieber von Boheme. Oft wird das Model in engen Lederhosen mit hohen Plattform-Schuhen abgelichtet. Bezeichnend ist auch ihr auffälliger Haarschmuck oder die Haare selber, die sie oft weiß oder schwarz färben lässt.


Auch Film und Musik lassen Daphne Guinness nicht kalt. Sie hat bislang drei Kurzfilme produziert und trat in anderen Filmen auf. 2013 veröffentlichte sie ein Musikvideo unter dem Namen Fatal Flaw.


Größte Erfolge
2010 wurde Daphne Guinness in Tatler's Top 10 Liste geführt.